2020 - STIFTUNG MUSEUM AUTOVISION - DIE TECHNOLOGIEARENA

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

2020

NEWS

Museum AUTOVISION zeigt 115 Jahre alte „Weltneuheit"
Sehr seltener Belgischer Oldtimer mit geschichtsträchtigem Motor bereichert Ausstellung

Eigentlich war in dem Ausstellungsbereich „Anfänge der Mobilität" des Museum AUTOVISION kein weiterer Platz für noch einen Oldtimer vorgesehen. Dort ist schließlich immerhin die weltgrößte Vorkriegsausstellung der Marke NSU untergebracht. Doch bei dem nun neu erworbenen Automobil konnte die Museumsleitung der Gelegenheit nicht widerstehen, da es sich um einen Oldtimer handelt, dessen lange gesuchter Motor ein wichtiger Meilenstein in den Anfangsjahren der Neckarsulmer Automobilproduktion war.
1905: NSU setzte auf „Belgische Pfeife"
Die Neckarsulmer Motorenwerke (NSU), deren großes Geschäft in den ersten Jahren ab 1873 Strickmaschinen und dann Zweiräder waren, begannen erst ab 1905 mit dem Bau von Automobilen. Eine eigene Motorenentwicklung gab es dafür in diesem Jahr allerdings noch nicht. Daher besorgte man sich aus dem belgischen Brüssel von der Fa. Pipe, deren Name übersetzt „Pfeife" heißt, die Lizenz zum Nachbau des dort neu konstruierten 4-Zylinder Viertaktmotors. Aufmerksam wurde man auf diesen knapp 30 PS starken Verbrennungsmotor, da er damals mit seinem Hemisphärischen Brennraum in Halbkugelform als Weltneu-heit galt. Erfinder dieser neuen Motorenbauform war der deutsche Ingenieur Otto Pfänder, welcher damals bei Mercedes die Nachfolge von Wilhelm Maybach antrat.
Weltweites Unikat ist sogar fahrbereit (Video)
Der nun neu im Museum AUTOVISION zu bestaunende Oldtimer, ein sogenannter Runabout mit dem eher nüchtern klingenden Modellnamen „P4K" besitzt genau diesen ersten, bei NSU eingesetzten Automobilmotor. Somit ist die ohnehin sehr umfangreiche NSU-Vorkriegsausstellung um einen weiteren einmaligen
Meilenstein in der Firmengeschichte der Neckarsulmer reicher. Zwischen dem NSU Motordreirad mit dem ersten wassergekühlten Motor aus dem Jahre 1904 und der ersten eigenen NSU-Automotorenentwicklung aus dem Jahr 1906 stehend, schließt  der „Pipe P4K" nun eine Lücke, die diesen Ausstellungsbereich noch mehr komplettiert und aufwertet. Darüber ist besonders Museumsgründer Horst Schultz sehr froh, da er nach dem geschichtsträchtigen Motor schon über zwei Jahrzehnte gesucht hatte!

HURRA - WIR SIND WIEDER FÜR SIE DA!
Das Museum AUTOVISION ist ab sofort nach 7-wöchiger Coronapause wieder geöffnet. Es gelten die normalen Öffnungszeiten. Bitte beachten Sie beim Besuch unseres Museums die aktuell geltenden Hygienevorschriften bezüglich der gesetzlich vorgeschriebenen Corona-Vorsichtsmaßnahmen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Die Museumsleitung & das Autovisions-Team





.

KEIN MUSEUMSFEST 2020!
Aufgrund der voraussichtlich bis Ende August geltenden Vorschriften im Rahmen der Covid-19 Pandemie findet das traditionell  für den Fronleichnamstag geplante Museumsfest des Museum AUTOVISION in diesem Jahr leider nicht statt.
Natürlich ist das Museum AUTOVISION dennoch wie an jedem Donnerstag von 10-17 Uhr geöffnet. Und wer an diesem Tag mit seinem Odtimer anreist, bekommt gegen Vorlage eines Fahrzeugscheines mit "H-Kennzeichen" den halben Museumseintritt - quasi als kleines Trostpflaster -  erlassen.

Wir bitten um Ihr Verständnis und freuen uns auf Ihren Besuch im Museum AUTOVISION!
Die Museumsleitung


Museum AUTOVISION mit Neuheiten in Ausstellung wieder geöffnet
Felix Wankels  Arbeitszimmer und digitale Museumsführung  für das Handy  
Nach 7 Wochen Pause im Rahmen der Coronakrise-Verordnungen hat nun auch das Museum Autovision wieder für Besucher geöffnet. In dieser langen Zeit des „Leerlaufes" legte das Team des Museums jedoch nicht die Hände in den Schoß. Neben den ohnehin ständig laufenden Restaurationsarbeiten wurde zudem die Zeit für das Einrichten einer ganz besonderen Dauerleihgabe der Stadt Heidelberg genutzt.
Wankelausstellung ab sofort „aufgemöbelt"
Mit freundlicher Unterstützung von Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner ist es der Museumsleitung ge-lungen, das komplette originale Arbeitszimmer des Erfinders Felix Wankel für die Autovision zu gewinnen.
Diese Zusage lag Museumsgründer Horst Schultz sehr am Herzen, da das Museum bereits seit der Eröffnung im Jahre 2002 ohnehin die weltweit einzige Wankel-Dauerausstellung zeigt. „Endlich ist wieder zusammen, was zusammen gehört!", so Horst Schultz und fügt ergänzend hinzu:"Da man nur bei uns die gesamte Entwicklung mit allen Anwendungen des Wankelmotors anhand einmaliger Exponate sehen kann, wäre es für uns fast unerträglich gewesen, wenn die geschichtsträchtige Urquelle dieser Erfindung, eben Felix Wankels Arbeitszimmer, woanders als bei uns ausgestellt würde. Daher sind wir Herrn O.B. Prof. Dr. Würzner und der Stadt Heidelberg sehr dankbar für diese besondere Leihgabe."
QR-C Museumsführung mit eigenem Smartphone
Neu ist in der AUTOVISION auch eine digitale Museumsführung. An zahlreichen Stationen der etwa 3.000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche kann man mit seinem eigenen Smartphone via QR-Code viele Informationen in Bild und Ton zu den entsprechenden Exponaten erfahren. Und damit der download von diversen Dokumenten auch schnell und reibungslos funktioniert, wurde ein kostenloser WLAN-Gastzugang für alle Besucher eingerichtet. Diese Digitalführung war schon länger in Planung. Im Rahmen der Hygiene-Empfehlungen aufgrund der Corona-Pandemie sah man die schnelle Umsetzung nun für besonders wichtig, da die Museumsstiftung sich als außerschulische Lehrausstellung in der Pflicht fühlt, dem Besucher viel Information zu vermitteln. Die Infotheken mit Touchscreen oder Bedienung per Maus sind derzeit aufgrund der Hygienemaßnahmen alle deaktiviert. Mit dem eigenen Handy hat man nun eine optimale Alternative geschaffen, sozusagen eine „Infothek to go".

AB SOFORT UND NUR BEI UNS...
gibt es ein neues Buch in limitierter Auflage zum Thema "Bugatti". Als Schwerpunkt hat sich der Autor und Leiter des Bugattimuseums Horst Schultz dem kurzen Leben von Jean Bugatti gewidmet. Auf über 300 Seiten wird aber auch alles Wissenswerte rund um den Mythos Bugatti behandelt. Sie können das Buch zum Preis von € 94,50 direkt im Museum oder per Versand auf Rechnung (email an: post@autovision-tradition.de) beziehen.

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü